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Martin Federspieler - Landtagskandidat

Jurist, Gemeindesekretär in Villnöß, Schützenfähnrich aus Lüsen
... weil die Heimat eine starke Stimme braucht!

Die Themen Heimat und Volkstumspolitik wurden mir als jüngstes Kind einer Schützenfamilie in die Wiege gelegt. Die Mitgliedschaft bei den Schützen von frühester Jugend an machte mich hellhörig für politische Entwicklungen in unserem Land.
Mit Spannung verfolgte ich die politischen Ereignisse im damals noch geteilten Europa.

Der Fall der Berliner Mauer und später der EU-Beitritt Österreichs mit dem Abbau der Grenzbalken am Brenner machten deutlich, dass im Großen wie im Kleinen Unmögliches möglich wird, wenn die Menschen es wollen und ihre politischen Vertreter genügend Weitsicht und das Gespür für den richtigen Moment haben.

Meine politischen Gedanken kreisen um eine gemeinsame Tiroler Heimat im vereinten Europa. Beruflich befasse ich mich hingegen mit der Organisation der Gemeinde in ihrer Arbeit für die örtliche Gemeinschaft. Die Arbeit für die Menschen steht dabei trotz manch ausufernder bürokratischen Auflage immer im Mittelpunkt!

Für die Eigenständigkeit unserer Heimat, die Stärkung der Vereine und Verbände als Ausdruck unserer Identität, die Eindämmung der Bürokratie auf jenes Maß, das einer gerechten Verwaltung dient, dafür werde ich mit meinen fachlichen und praktischen Kompetenzen als Abgeordneter im Südtiroler Landtag und als Exponent der „Plattform Heimat“ arbeiten,

wenn Ihr, liebe Wählerinnen und Wähler mir Eure Stimme gebt.

>>> siehe mein Faltblatt

 

Heimat mit Herz

Wahl-Logo „Heimat mit Herz“

Für uns Schützen sind Symbole von großer Bedeutung, zumal wir selbst ein Symbol für das Land Tirol und seine Geschichte mit dem Streben nach Freiheit und Eigenständigkeit sind.

Mein Logo mit Herz und Adler steht für einen von Herzen kommenden Tiroler Patriotismus und für ein klares Bekenntnis zur europäischen Einigung.

Wofür mein Herz schlägt:

  • Unabhängigkeit unseres Landes in einem vereinten, regional strukturierten Europa.
  • Weitsicht in der Politik, die nicht Ängste schürt, sondern sich den Herausforderungen stellt.
  • Patriotismus der nicht spaltet, sondern überzeugt und die Liebe zur Heimat vermittelt.
  • eine lebenswerte Heimat, die auch unseren Kindern Platz für Entwicklung bietet.

 

Unabhängigkeit

Schritt für Schritt zur Eigenständigkeit

Europa ist am Scheideweg, droht am Egoismus der Nationalstaaten zu zerbrechen. Die Nationalstaaten müssen erkennen, dass sie die Aufgaben von globaler oder internationaler Dimension nicht mehr alleine bewältigen können (>Europa), während die lokalen Gestaltungs- und Verwaltungsaufgaben bei den Regionen, Ländern und Gemeinde besser angesiedelt sind. Daher werden die Staaten weiterhin an Bedeutung verlieren (Prinzip der Subsidiarität). 

In diesem Entwicklungsprozess können gerade die Minderheiten ein wichtiges Bindeglied in der Europäischen Gemeinschaft darstellen und u.a. in der Zusammenarbeit in grenzüberschreitenden Europaregionen Modellcharakter annehmen. Insgesamt wird die Zusammenarbeit mit anderen Ländern und Regionen gesucht, die nach mehr Eigenständigkeit streben, um den Trend nach mehr Föderalismus in Italien und in Europa aktiv voran zu treiben. 

Aufbauend auf die Errungenschaften der bisherigen Autonomiepolitik (u.a. das Finanzabkommen) soll die Eigenständigkeit gegenüber dem italienischen Staat konsequent ausgebaut und der unheilvolle nationale Trend zur übertriebenen Bürokratisierung der Verwaltungsabläufe gebrochen werden (der Versuch Italiens, Korruption mit Bürokratie zu bekämpfen, muss als gescheitert angesehen werden – siehe ausgeuferte Bestimmungsflut in den Bereichen öffentliche Auftragsvergaben, Transparenz und Antikorruption). 

Für den Fall, dass der Europäische Weg wider alle Vernunft scheitern sollte oder Italien sich einseitig aus diesem ausklinkt (z.B. indem die derzeitige Regierung daranginge, ihren „Regierungsvertrag“ umzusetzen), muss sich die Südtiroler Volkspartei ganz klar für den Weg der Selbstbestimmung positionieren.

Weitsicht in der Politik

Mut, den populistischen Versuchungen zu widerstehen

Der Populismus in der Politik ist weltweit auf dem Vormarsch, wobei sich die politischen Akteure/Profiteure mehr oder weniger offen dazu bekennen. Diese Politik hat Strahlkraft, sie fasziniert, denn nie war es so leicht, in kürzester Zeit derart viel an Wählerzustrom zu erzielen.

Sie bedient sich gerne der Randgruppen als Sündenböcke, um von den zentralen Problemen und Herausforderungen der Gesellschaft abzulenken, politische Entscheidungen werden nach aktuellen Umfragewerten ausgerichtet.

Gerade wir als Minderheit im italienischen Nationalstaat müssen daher gut überlegen, wem wir die politischen Machthebel in unserem Land anvertrauen.

Es müssen Leute sein, die das Allgemeinwohl über ihre eigenen Befindlichkeiten stellen, die glaubwürdig sind und die über den nächsten Wahltermin hinausdenken. Bei allem Respekt für die Oppositionsparteien, aber Politikerinnen oder Politiker, denen ich das Schicksal unseres Landes anvertrauen würde, habe ich bei ihnen bisher nicht gesehen.

Patriotismus

Positive Grundhaltung, die nicht Menschen beurteilt und trennt, sondern sie verbindet

Ein gesunder Patriotismus ist für Minderheiten von besonderer Bedeutung, da sie über Standes- und Parteigrenzen hinweg Zusammenhalt beweisen müssen, um langfristig nicht aufgerieben zu werden. Unter Patriotismus verstehe ich das Festhalten an unseren Traditionen, Namen und Symbolen, gleichwie an den Grundsätzen der Autonomie zum Schutz der deutschen und ladinischen Volksgruppe in den Bereichen Proporz, Sprachgebrauch und Schule.

Ein besonderes Augenmerk möchte ich hier wie einführend schon angermerkt auf den Umgang mit Symbolen richten. Es ist z.B. äußerst befremdend, wenn sich SVP-Bürgermeister/innen bei öffentlichen Auftritten mit der Trikoloreschleife zeigen, wenn selbst laut geltendem Gesetz die Bürgermeisterkette das angemessene Zeichen ist. Hingegen erfüllt es einem mit Freude, bei Festtagen in unseren Dörfern die mit Tiroler Fahne geschmückten Häuser zu sehen.

Oftmals stellt sich die Frage, ob und wie man in der Politik ein gesundes Maß an Patriotismus mit den Notwendigkeiten der Realpolitik in Einklang bringen kann (siehe z.B. Toponomastik, Bestrebungen nach Eigenständigkeit). Vielleicht hilft uns da das Beispiel eines Seglers, der seine Route gekonnt den wechselnden Winden anpasst um sein Ziel zu erreichen, selbst bei Gegenwind. Wer stur geradeaus will, wird hingegen keinen Schritt vorankommen. Das wesentliche dabei ist, das Ziel nie aus den Augen zu verlieren.

Lebenswerte Heimat

Leben und wirtschaften, ohne die Zukunft in Mitleidenschaft zu ziehen

Es sind erst ca. 10 Jahre seit dem Einbruch der großen internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise vergangen, trotzdem hat unser Land wirtschaftlich gesehen sehr erfolgreiche Jahre hinter sich. Der Wirtschaftsboom hat erhebliche Auswirkungen auf die volksgruppenmäßige Zusammensetzung unserer Gesellschaft, auf unsere sensible Umwelt mit ihrer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, auf unser tägliches Leben.  

Wir müssen Wege finden, die Wirtschaftsentwicklung so zu gestalten und zu lenken, dass die erzielten Mehrwerte nicht auf Kosten der Zukunft gehen. Die Schlagworte von „Nachhaltigkeit“ und „mehr Qualität als Quantität“ müssen mit konkreten Inhalten gefüllt werden.

Ein wichtiges Potential stellt dabei der ländliche Raum dar, der in bestimmten Gegenden bereits bis zum letzten ausgereizt, in anderen wiederum von Landflucht bedroht ist. In beiden Fällen ist das, was ihn letztlich ausmacht gefährdet: vitale Höfe, die von den Bauernfamilien bewohnt und bewirtschaftet werden (im Bild zwei Anschauungsbeispiele aus der Vogelperstektive zweier ländlicher Dörfer). 

Allgemein geht es auch darum, Maßnahmen zur Förderung der Lebensqualität zu setzen, wie die Wiedereinführung alter Feiertage (im Tausch mit gewissen staatlichen Feiertagen, die uns wenig sagen) und eine Sonn- und Feiertagskultur, in der nicht der maximale Profit den Ton angibt. Diesbezüglich stelle ich mir als Katholik, der seit 18 Jahren im örtlichen Pfarrgemeinderat mithilft die Frage, wie es mit unseren Pfarreien weitergehen wird. Ich denke es ist vielen von uns nicht bewusst, was da auf dem Spiel steht.

Die Zukunft wird es weisen …

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